ganz meditativ

Kennt Ihr das?

Wenn man Müll sammelt, nimmt man irgendwann kaum noch etwas wahr.

Ich höre keine Autos mehr, bemerke die Fahrradfahrer nicht,…

Man folgt nur noch dem Unrat.

Auf einmal befindet man sich an Orten, wo man eigentlich gar nicht putzen wollte.

So ergeht es mir, v.a. wenn mich dann noch meine Musik im Ohr begleitet.

Heute war es Verdis „Luisa Miller“, die ich vor Kurzem zu einem meiner Lieblingswerke erkoren habe.

Mit der Ouvertüre begann ich am Straßenrand, im Feld und auf dem Feldweg, die Flaschen, Dosen, Tüten u.v.m. aufzupicken.

Als ich wieder am Parkplatz ankam, erklangen schon Luisas letzten Tönchen, bevor sie starb.

Da wurde mir erst bewußt, dass ich ganz bei mir war und die Zeit absolut vergessen hatte.

Dabei habe ich fast 15000 Schritte gemacht und 1400 kcal verbraucht und ganz nebenbei einen Sack mit achtlos weggeworfenen Müll gefüllt.

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