Die Schatz“findung“ geht weiter

Fotos und Text von Silke Schäfer

„Die kleine Sammelrunde entpuppte sich mal wieder als Schatzsuche entlang des Radweges Max-Planck-Straße bis Waldbiergarten. Alles nur drei bis fünf Schritte vom Weg entfernt in den Resten des Damms, der durch Regen und Wildschweingewühl immer wieder neue Schätze freigibt.“

Vermutlich 60er Jahre, das Design im Internet nur auf Flaschen gefunden, nicht auf Dosen.

MHD 1999

„Diese Bilder wurden in der Liblarer Gruppe zur Verfügung gestellt, nachdem ich dort wegen unserer alten Fundstücke mal nachgefragt hatte, wie es denn hier früher mal ausgesehen hat. (Danke an Hr. Schelenz und Hr. Notorius)

In den Teich wurde wohl alles reingeschmissen, was nicht niet-und nagelfest war und irgendwann wurde er zugeschüttet. Heute ist da Wald und eine Lichtung. Wo unsere Fundstücke lagen, stand ein Haus, um die Ecke war ein Getränkemarkt.

Die wilde Kippe wurde Schindskuhl genannt.

Der ganze Kram ist also Haushaltsmüll und was man so zu entsorgen hatte zu der Zeit. Die vielen Flaschen hängen evtl. auch mit dem Getränkemarkt zusammen. Bin gespannt, was wir mit der Zeit nich so alles finden.

Neben dieser wilden Kippe gab es zwischen Köttingen und Liblar noch eine weitere, offizielle, Kippe. Dort ist jetzt Feld.“

Blick auf den Liblarer See. Beim Kreuz war der Teich, bei den gelben Markierungen die meisten Fundstücke.

2 Kommentare zu „Die Schatz“findung“ geht weiter

  1. Danke ihr Fleißigen
    Das ist eine Historie der dieser Müll gat.
    Aber auch ziemlich befremdlich und traurig, das so alte Kamellen noch rumliegen.
    Im Umkehrschluss bedeutet das doch , es interessiert Niemanden und keiner fühlte sich je Zuständige , den Müll wegzuräumen.
    Langsam habt ihr Material für einen Nostalgischen Filmabend zusammen.
    Das ist Nobelpreis verdächtig.

    Gefällt 1 Person

  2. Danke ihr fleißigen Sammler
    Die Stadt Erftstadt sollte in ein Müll-Museum infestieren.
    Es sind ausgesprochen seltene Stück die Ihr zeigt.
    Kann man mit all den Bildern nicht mal eine Ausstellung im Stadt-Haus oder in der Stadtverwaltung machen.
    Es wäre lohnend.

    Gefällt 1 Person

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